Mashi Changizi ist die neue Herbststipendiatin

Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis: Als neue Herbststipendiatin lebt und arbeitet derzeit die Malerin Mashi Changizi aus Montpellier im Kommandantenhaus in Neckargemünd-Dilsberg

(Quelle: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis): Ulrich Bäuerlein, Geschäftsführer der Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis e.V., Gisela Härtel-Hoffmann (2. v. r.) und Marion Seufert (beide vom Amt für Schulen, Kultur und Sport des Rhein-Neckar-Kreises) begrüßten die neue Herbststipendiatin des Kreises, Mashi Changizi (2. v. l.)

(zg) Die gebürtige Iranerin Mashi Changizi ist die neue Herbststipendiatin der Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis. Für die kommenden Wochen lebt und arbeitet die Malerin im Kulturzentrum des Kreises, im Kommandantenhaus Dilsberg. Dort wird ab Freitag, 12. November, auch eine Ausstellung mit rund 20 Werken von Mashi Changizi zu sehen sein.

Drei oder vier Werke, schätzt sie selbst, werden dann darunter sein, die sie während ihrer Zeit im Kommandantenhaus gemalt hat. Das verriet sie bei einem gemeinsamen Frühstück in der Manfred-Sauer-Stiftung in Lobbach, wo sie der Geschäftsführer der Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis e.V., Ulrich Bäuerlein, herzlich willkommen hieß. Im Prinzip feiere man ja ein kleines Jubiläum, erinnerte er daran, dass Mashi Changizi 1996, also vor 25 Jahren, ihre erste Ausstellung im Rhein-Neckar-Kreis präsentierte. „Plankstadt, Schwetzingen, Hemsbach, Weinheim“, konnte die sympathische Künstlerin noch auswendig die Orte im Landkreis aufzählen, in denen sie schon ausgestellt hat. Changizi, die seit 1985 im südfranzösischen Montpellier lebt, hat ihre Werke nicht nur in Frankreich und Deutschland, sondern auch schon in Spanien und Italien gezeigt. „Das sind schöne Orte zum Arbeiten“, erzählt sie mit einem Schmunzeln. Sie geht aber davon aus, dass auch der Aufenthalt auf dem Dilsberg sie künstlerisch inspirieren wird.

Nach Abschluss ihrer Schulausbildung absolvierte Mashi Changizi ein Studium an der renommierten Kamāl-ol-Molk-Kunstschule in Teheran. Die Palette ihrer Malerei findet ihre Wurzeln im Expressionismus und Fauvismus. Formen werden entblößt, bis nur noch Farbe und Licht sichtbar bleiben. Kraft, Stärke und Temperament charakterisieren ihre malerische Ausdrucksweise. Bei zahlreichen Kunstausstellungen wurde Mashi Changizi bereits ausgezeichnet – unter anderem als „Chevalier de l’Académie Internationale des Arts Contemporains“ (Ritter des Ordens der internationalen Akademie für zeitgenössische Kunst).

Veröffentlicht am 16. Oktober 2021, 06:00
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