Mit Klimaschutz-Stiftung Kohlendioxid aus der Atmosphäre binden und Entwicklungszusammenarbeit stärken

Der Klimawandel ist eine der großen existenziellen Herausforderungen unserer Zeit. Die CDU-Landtagsfraktion strebt deshalb die Errichtung einer Klimaschutz-Stiftung an.

(zg) Jüngst berichteten Wissenschaftler der ETH Zürich, dass weltweite Aufforstung eine der vielversprechendsten Maßnahmen ist, um den Klimawandel zu begrenzen. Ganz in diesem Sinne ist auch die CDU-Landtagsfraktion in Stuttgart mit ihrem klimapolitischen Sprecher Paul Nemeth MdL sowie dem Sprecher für Wirtschaftspolitik Claus Paal MdL aktiv. Der Sinsheimer Landtagsabgeordnete und Sprecher für Entwicklungszusammenarbeit der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Albrecht Schütte MdL, macht zudem darauf aufmerksam, dass bei solchen Maßnahmen Klimaschutz und Zusammenarbeit z.B. mit Afrikanischen Ländern exzellent miteinander verbunden werden können. In diesem Sinne macht er sich für den Vorstoß seines Kollegen Paal für die Einrichtung einer Klimaschutzstiftung des Landes stark. Neben der Ausstattung mit ausreichend Startkapital soll, so denken es die CDU Parlamentarier an, das Land jährlich über die Stiftung seinen eigenen CO2-Emissionen ausgleichen. „Das Land würde die Mittel zur Verfügung stellen, um soviel CO2 aus der Atmosphäre zu entnehmen, wie es mit seiner Kfz Flotte, den Gebäuden oder Reisen abgibt.“ Vorreiter ist hier Hessen, das bereits auf dem Weg zur CO2-neutralen Landesverwaltung ist.

Neben der beschleunigten Reduktion des CO2 Ausstoßes könne von der Stiftung etwa durch Aufforstung, der verstärkten Nutzung von Holz als Baustoff oder der Wiederherstellung von Mooren eine Eins-zu-Eins-Kompensation erreicht werden. „Da die Fläche in Deutschland beschränkt ist, ist es unser Ziel, das Stiftungsmodell ausbaufähig zu gestalten, so dass die Kompensationsmaßnahmen sowohl im Inland als auch im Ausland durchgeführt werden können.“, erläutert Schütte. Mit Projekten in Entwicklungsländern ließe sich CO2 in der Regel nicht nur mit weniger Aufwand einsparen, sondern es könne zusätzlich auch ein wesentlicher Beitrag zur regionalen Wertschöpfung und dem Aufbau einer klimaneutralen Infrastruktur vor Ort gewährleistet werden. „Dadurch können wir die wirtschaftliche Entwicklung in diesen Ländern vorantreiben und kommen von der Entwicklungshilfe zu einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe“, so der promovierte Physiker Schütte weiter. Bewährt habe sich die Errichtung von sogenannten Agroforstsystemen, welches die Nutzung von Gehölzen mit Ackerkulturen kombiniert.

„Wichtig ist bei allen Maßnahmen: Die Reduktion des CO2 Ausstoßes inklusive der Erforschung von Zukunftstechnologien darf nicht vernachlässigt werden, das zu kompensierende CO2 muss vollständig aus der Atmosphäre entnommen werden und Aufforstung darf auch außerhalb von Deutschland nicht zur Verdrängung von existierender klimafreundlicher Nutzung führen.“, ist sich Schütte mit Nemeth und Paal einig.

Quelle: Albrecht Schütte

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Veröffentlicht am 9. August 2019, 15:00
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