Regionwetter ab – für Montag, 30.November 2015

für Montag, 30.November 2015
Heute Mittag regnet es bei bedecktem Himmel zeitweise, im Norden, sowie in den Staulagen von Schwarzwald, Odenwald und Ostalb auch längere Zeit und teils kräftiger. Nachmittags und abends lässt der Regen im Süden vorübergehend nach. Bei Höchsttemperaturen zwischen 6 Grad im Bergland und 14 Grad am Oberrhein taut der Schnee bis in die höchsten Lagen. Der Südwestwind weht weiterhin bis in tiefe Lagen in Böen stark bis stürmisch, gebietsweise treten auch Sturmböen auf. Auf den höchsten Schwarzwaldgipfeln kommt es zu orkanartigen Böen.
In der Nacht zum Dienstag fällt aus dichten Wolken weiterer Regen, der vor allem in Staulagen des Odenwalds und des Schwarzwaldes zum Teil ergiebig sein kann. Die Temperatur sinkt auf 10 bis 4 Grad. Der Südwestwind weht weiterhin mit stürmischen Böen oder teils auch mit Sturmböen bis in die Niederungen. Im Hochschwarzwald sind schwere Sturmböen, in den Gipfellagen teils Orkanböen zu erwarten.

für Dienstag, 01.Dezember 2015
Am Dienstag bleibt der Himmel meist stark bewölkt, nur ganz im Süden kann sich auch mal die Sonne zeigen. Der Regen wird im Tagesverlauf von Süden her schwächer und seltener. Die Temperatur steigt auf Werte zwischen 6 Grad im Bergland und bis zu 15 Grad im Breisgau. Der mäßige bis frische Südwestwind weht zunächst noch mit starken bis stürmischen Böen. Im höheren Schwarzwald sind weiterhin Sturmböen, auf Gipfeln auch schwere Sturmböen zu erwarten. Im Tagesverlauf nimmt der Wind dann allmählich ab.
In der Nacht zum Mittwoch zeigt sich der Himmel zunächst überwiegend stark bewölkt, im Norden fällt anfangs noch etwas Regen. Später lockern die Wolken im Süden teilweise auf und es kann sich streckenweise Nebel oder Hochnebel bilden. Die Tiefstwerte liegen zwischen 8 Grad an Rhein und Neckar und 1 Grad im Bergland. Der Wind wird deutlich schwächer, sodass nur noch im Hochschwarzwald mit starken bis stürmischen Böen zu rechnen ist.

für Mittwoch, 02.Dezember 2015
Am Mittwoch überwiegen im Norden die Wolken, nach Süden zeigt sich öfter die Sonne. An Rhein, Donau und Bodensee kann sich nach anfänglichem Nebel zäher Hochnebel lange halten. Bei schwachem bis mäßigem Wind aus westlichen Richtungen steigt die Temperatur auf 7 Grad im Bergland sowie bei zähem Hochnebel und örtlich bis auf 13 Grad am Rhein.
In der Nacht zum Donnerstag ist es teils klar, teils durch Hochnebel bedeckt, lokal bildet sich Nebel. Die Temperatur sinkt auf +5 bis -2 Grad. Im Bergland kann lokal Reifglätte auftreten.

für Donnerstag, 03.Dezember 2015
Am Donnerstag ist es in einigen Niederungen länger trüb durch Hochnebel, anfangs gibt es streckenweise Nebel. Sonst zeigt sich häufig die Sonne. Die Höchstwerte liegen um 5 Grad bei zähem Hochnebel und erreichen örtlich bis 12 Grad mit viel Sonnenschein. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd bis Südwest.
In der Nacht zu Freitag ist es oft gering bewölkt oder klar. In den Niederungen bilden sich Hochnebel- und Nebelfelder. Die Tiefstwerte liegen zwischen +5 und -3 Grad. In den Gipfellagen des Südschwarzwaldes können stürmische Böen aus Südwest auftreten.

Deutschlandübersicht:

Offenbach, Montag, den 30.11.2015, 11:30 Uhr –
„Nun haben es einige Stationen doch geschafft. Es wird dort der wärmste November seit Messbeginn. Verdanken haben sie es Nils I und II, die tüchtig milde Luft vom Atlantik herbeigeschafft haben. Ursprünglich aus Kanada kommend, sind die Luftmassen lange über die Gebiete des Atlantiks gezogen, deren Wassertemperatur zwischen 10 und 20 Grad liegt. Dabei konnten sich die ursprünglich kalte Luft deutlich erwärmen.
Nils II hat Deutschland letzte Nacht in den Niederungen Böen bis 133 km/h (List/Sylt) gebracht. Auf dem Brocken im Harz blies es wie üblich mit 158 km/h noch etwas stärker.
Und wie beginnt nun am morgigen 1. Dezember der meteorologische Winter?
Tief Oscar, ein Anhängsel von Nils II, zieht kommende Nacht über Norddeutschland hinweg südostwärts. Nachfolgend stellt sich von Süden her allmählich Hochdruckeinfluss ein.
Damit hört der Dauerregen im Mittelgebirgsbereich von Westen her allmählich auf. Es bleibt aber infolge der Zugbahn von Oscar insbesondere im Süden zunächst sehr windig; der Wind lässt am Nachmittag langsam nach.
Es wird mild, am Oberrhein können 15 Grad erreicht werden; deutschlandweit sind es 8 bis 15 Grad bei einem Normalwert von etwa 4 Grad. Der Winter beginnt also nach einer frostfreien Nacht (Tiefstwerte 3 bis 10 Grad) etwa 7 Grad wärmer als im langjährigen Mittel.
Auch im Rest der Woche hat Petrus nicht die Zeichen der Zeit erkannt.
Zwischen hohem Druck über dem Mittelmeer und einem umfangreichen Tiefkomplex im Norden strömt ohne Unterbrechung milde Luft zu uns. Im Norden fällt in Anbetracht der Wetterlage mehr Regen als im Süden. Im Süden bleibt es wegen des Mittelmeerhochs sogar ein paar Tage trocken.
Trockenes Wetter und kräftiger Hochdruckeinfluss von über 1030 hPa bedeuten um diese Jahreszeit aber noch lange nicht, dass die Sonne von einem strahlend blauen Himmel scheint. Gebietsweise sich nicht auflösender Nebel und Hochnebel führen in diesen Gebieten zu der bekannten Barometerlüge; schließlich verkündet dieses Messgerät bei hohem Druck schönes Wetter.
Dass es Winter ist, lässt sich meteorologisch noch an dem Nachtfrost ausmachen, der sich in der Mitte und im Süden bei klarem Himmel einstellen wird. Dann heißt es wieder ausgepasst im morgendlichen Berufsverkehr.“

Quelle: DWD

Veröffentlicht am 30. November 2015, 12:04
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