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Stefan Fulst-Blei beim verdi – Beamtenausschuss

21. November 2014 | Uncategorized

141117_MdL Fulst-Blei_Kaestel(zg) Beamte dürfen nicht dauerhaft von der Tarifentwicklung abgehängt werden In seiner Sitzung vom 17.11.14 hatte der Beamtenausschuss des ver.di Bezirks Rhein-Neckar den Landtagsabgeordneten Stefan Fulst – Blei aus Mannheim zu Gast. Die Sitzung stand unter dem Motto “Wir Beamte wollen endlich die zeit- und inhaltsgleiche Übernahme des Tarifabschlusses“. Der Vorsitzende Michael Kaestel begrüßte die Anwesenden. Er nahm zunächst zu dem Gedankenspiel des Beamtenbundes die Beamten aufzufordern grün – rot abzuwählen Stellung. “Wir Beamte erwarten, dass uns jede Regierung egal welcher Couleur anständig und fair behandelt “

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Dann kam er zum Thema. Seit 1982 wurden die Tarifergebnisse zeitlich verschoben oder gar nicht übertragen. Die wöchentliche Arbeitszeit wurde auf 41 Stunden erhöht, die Beihilfe massiv verschlechtert, der Versorgungssatz verringert und das Weihnachts- und Urlaubsgeld gekürzt bzw. ganz gestrichen. Man kann den Eindruck gewinnen, dass wir Beamte das Sparschwein einer verfehlte Haushaltspolitik sind, soweit Michael Kaestel. Stefan Fulst – Blei erwiderte , dass er sich im Klaren sei, dass diese Einsparungen keine Freunde habe. Allerdings hat die grün – rote Landesregierung eine erhebliche Deckungslücke übernommen. Er zählte weiter den Sanierungsstau und viele gar nicht oder nur teilweise durch finanzierten Posten auf. Außerdem die Fortschritte in der Bildung und Kinderbetreuung, die viel Personal erforderten. Die Kollegen konnten nicht akzeptieren, dass sie dies durch verschobene Lohnerhöhungen mitfinanzieren sollen. Wer eine gute Daseinsvorsorge möchte muss auch das Personal und die Arbeitsbedingungen hierfür schaffen. Dazu gehört auch eine gute Bezahlung. Am Schluss der regen Diskussion fasste Michael Kaestel zusammen: In der Sache sind wir nicht entscheidend weiter gekommen. Stefan Fulst – Blei versprach sich für die Prüfung einiger Dinge wie der Rente mit 63 einzusetzen. Übereinstimmend wurde betont, dass man im Gespräch bleiben wolle und müsse.

Quelle: Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

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