Waldpädagogik

Das Kreisforstamt bietet individuelle Veranstaltungen für Groß und Klein

(zg) Das Kreisforstamt hat als untere Forstbehörde den gesetzlichen Auftrag, aktiv Umweltbildung zu betreiben. Deshalb gibt es Waldpädagogik vom und mit dem Förster und der Försterin im Rhein-Neckar-Kreis für jede Altersgruppe. Besonders im Fokus stehen dabei Schülerinnen und Schüler von Grund- und weiterführenden Schulen, welche durch die buchbaren Waldveranstaltungen mehr über das Ökosystem Wald und die Forstwirtschaft erfahren dürfen.

„So können die Grundzüge der nachhaltigen Forstwirtschaft direkt draußen im Wald kennen gelernt werden. Unsere Förster und Försterinnen bieten darüber hinaus regelmäßig Waldführungen zu Spezialthemen an, oder einfach nur, um die Natur zu genießen. Die Veranstaltungen sind für Kindergärten und Schulen kostenfrei“, teilt Diana Neuhauser, Leiterin des Referats „Wald und Gesellschaft“ im Kreisforstamt des Rhein-Neckar-Kreises mit.

Eine weitere Möglichkeit, die vielfältigen Funktionen des Waldes zu vermitteln, bietet die Waldbox. Sie ist ein vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) in Auftrag gegebenes Projekt, mit dem Ziel, kleinen und großen Menschen den Lebensraum Wald näher zu bringen. Die Inhalte der Waldbox orientieren sich an den Bildungsplänen des Kultusministeriums. Darauf aufbauend bietet die Waldbox für alle Alterstufen waldpädagogische Spiele und Projekte zu den häufigsten Themen:

  • Wald und Boden
  • Wald und Klima
  • Wald und Wissenschaft
  • Wald und Vielfalt
  • Wald und Holzwerkstatt
  • Waldküche und Waldfeuer
  • Wald und Kunst
  • Wald und Tiere

Details zu den breiten Möglichkeiten der Waldbox findet man unter https://waldbox.forstbw.de  

Ob mit oder ohne Waldbox bietet das Kreisforstamt Veranstaltungen an, je nach individuellen Wünschen, Themenvorstellungen und zur Verfügung stehender Zeit.

Erfahrungsgemäß dauern die meisten Veranstaltungen zwischen zwei und drei Stunden. „Wir freuen uns ganz besonders über Gruppen, die regelmäßig in den Wald kommen. Im Rahmen von mehrtägigen Projekten oder Waldtagen bleibt der Wald besser in Erinnerung und es bietet sich Zeit, um ihn richtig gut kennenzulernen“, so Neuhauser.

Gemeinsam mit den Waldpädagogen des Kreisforstamtes können Interessierte ihre Wünsche, was Ort, Zeit, Dauer und Thema betrifft, besprechen. Oft orientieren sich die Themen an den aktuellen Lehrinhalten und können im Wald praktisch vermittelt werden. Gerne stellt das Kreisforstamt eine passende Waldpädagogikveranstaltung zusammen.

Wer Fragen rund um die Waldpädagogik hat, kann sich unter Tel. 06221 522-7600 oder per E-Mail: [email protected] an das Kreisforstamt wenden. Hier können auch konkrete Terminvorstellungen abgestimmt werden. Vor allem ganztägige Veranstaltungen oder Spezialthemen bedürfen einer sorgfältigen Planung.

Tipp: Das Kreisforstamt empfiehlt, mehrere Veranstaltungen im Jahr zu buchen, um den Wald im Verlauf der Jahreszeiten zu beobachten.

Quelle: Silke Hartmann

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Veröffentlicht am 16. September 2020, 07:01
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