Lebensmittel gegen graue Haare: Diese 3 sollten Sie essen!

Früher oder später wird jeder grau – verhindern kann man das nicht. Es gibt jedoch einige Maßnahmen und Hausmittel um die Haarfarbe zu erhalten. Auch der richtige Lebensstil kann dazu beitragen, dass die Haare erst deutlich später grau werden. Wir verraten 3 Arten von Lebensmitteln, die Sie für eine schöne Haarpracht unbedingt in den Speiseplan integrieren sollten!

Warum werden Haare im Alter grau?

Wie Falten sind auch graue Haare ein typisches Anzeichen des Älterwerdens. Bei manchen zeigen sich schon mit 20 graue Haare, während andere erst um die 40 beginnen, zu ergrauen. Generell werden Männer dabei etwas früher grau als Frauen. Doch was sind die Ursachen für graues Haar im Alter?

Die Haare werden grau, wenn es an Melaninen fehlt. Die Pigmente befinden sich in der Faserschicht der Haare und sind für die natürliche Farbe verantwortlich. Aus der Aminosäure Tyrosin werden zwei Arten von Melanin gebildet: Eumelanin und Phäomelanin. Während Eumelanin für dunkle, braun-schwarze Haare verantwortlich ist, ist Phäomelanin ein gelb-rötliches Pigment. Das Mischverhältnis ergibt bei jedem Menschen eine unterschiedliche Naturhaarfarbe. 

Im Alter gehen Prozesse immer langsamer oder nur noch eingeschränkt vonstatten. Auch die Melanozyten, die für die Melaninbildung verantwortlich sind, sind davon betroffen. Sie produzieren weniger Melanine, weswegen immer weniger Farbstoff in den Haaren eingelagert ist. Stattdessen bilden sich Leerräume, die von farblosen Luftbläschen gefüllt werden. In Kombination mit den noch übrigen farbigen Haaren entsteht so ein grauer Haarschopf – auch wenn die Haare eigentlich weiß sind. Mit der Zeit wird aus einzelnen grauen Haaren also ein vollständig weißer Haarschopf.

Wann die Haare beginnen zu ergrauen, wird von der Genetik vorgegeben. Doch auch andere Ursachen können graue Haare früher entstehen lassen.

Welche Ursachen haben graue Haare?

Das Alter und die Genetik lassen die Haare früher oder später grau werden. Doch auch äußere Einflüsse wirken sich auf die Haargesundheit und die natürliche Haarfarbe aus. Daher kann es vorkommen, dass manche Menschen schon erheblich früher grau werden als es die Genetik vorgesehen hat. Folgende Faktoren können das Grauwerden begünstigen:

  • Stress: Es ist zwar nicht möglich, dass die Haare über Nacht vollständig grau werden, dauerhafter Stress wirkt sich aber trotzdem gleich auf mehrere Arten negativ auf die Naturhaarfarbe aus. Einerseits erzeugt Stress freie Radikale, die die Melanozyten zerstören und dadurch die Melaninproduktion verhindern. Außerdem sorgt das Stresshormon Noradrenalin dafür, dass in den Haarwurzeln übermäßig viele Melanozyten gebildet werden. Die benötigten Stammzellen sind dadurch sehr schnell aufgebraucht. Da der Körper keine neuen Stammzellen bilden kann, fehlen die Zellen für die Melaninbildung. Folglich kommt es rasch zu vielen grauen Haaren.
  • Alkohol- und Nikotinkonsum: Ähnlich wie Stress lässt auch der Konsum von Alkohol und Nikotin den Körper schneller altern. Es bilden sich freie Radikale, die die Körperzellen angreifen. Gleichzeitig verschlechtern sie die Durchblutung, was sich nicht nur negativ auf das Haarwachstum auswirkt, auch das Ergrauen wird begünstigt.
  • Ernährung: Die Versorgung mit Vitaminen und Nährstoffen wirkt sich maßgeblich auf die Haargesundheit aus. Dünner werdendes, ausfallendes und vorzeitiges Ergrauen der Haare können das Ergebnis einer unausgewogenen Ernährung sein.

Das sind die besten 3 Lebensmittel gegen graue Haare

Eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung kann sich positiv auf die Haargesundheit auswirken. Zwar lassen sich die bereits ergrauten Haare durch eine angepasste Ernährung nicht zurückfärben, das weitere Ergrauen aber verlangsamen. Die folgenden 3 Arten von Lebensmitteln sind dabei besonders wichtig.

1. Proteinreiche Lebensmittel

Gesunde Haare bestehen größtenteils aus Keratin. Und Keratine sind nichts Anderes als Proteine. Sie bauen die Faserschicht aus und füllen den Bereich zwischen dem Haarmark und der äußeren Schuppenschicht. Die Keratine machen 90% der Haare aus, der Rest setzt sich aus Wasser, Melaninen und Lipiden zusammen. Protein- bzw. keratinreiche Lebensmittel stärken die Haare und halten sie gesund. Auf diese Weise lässt sich der Ergrauungsprozess hinauszögern.

Diese Lebensmittel enthalten viele Proteine:

  • Eier
  • Magerquark
  • Hähnchenfleisch
  • fettiger Fisch (z.B. Lachs)
  • Haferflocken
  • Quinoa
  • Sprossen

2. Kupferreiche Lebensmittel

Kupfer ist ein wichtiges Spurenelement, das die Melaninproduktion in den Haarwurzeln unterstützt. Die Aminosäure Tyrosin, die zu Melanin umgewandelt wird, besteht unter anderem aus Kupfer. Fehlt es dem Körper also an Kupfer, kann kein Tyrosin und somit auch kein Melanin gebildet werden. Das Haar verliert seine Farbe.

Kupferhaltige Lebensmittel fördern außerdem den Sauerstofftransport im Blut und die Zellatmung. Auch diese Faktoren sind wichtig für eine intakte Haargesundheit und eine strahlende Mähne.

Diese Lebensmittel liefern viel Kupfer:

  • Kakao, dunkle Schokolade
  • Nüsse, Hülsenfrüchte
  • Vollkorngetreide
  • Bananen
  • grünes Blattgemüse (z.B. Grünkohl)
  • Kaffee
  • Rinderleber
  • Grüner Tee

3. Lebensmittel mit B-Vitaminen

Die B-Vitamine sind äußerst wichtig für gesunde und strahlende Haare. Sie schützen die Haare vor Schäden und setzen Stoffwechselvorgänge innerhalb der Haarwurzeln in Bewegung. Eine Mangelversorgung mit Vitamin B5 (Pantothensäure) kann daher das Ergrauen der Haare begünstigen. Auch ein Mangel an Vitamin B6 oder B12 kann die Melaninproduktion einschränken und so Ursache für graue Haare sein.

Folgende Lebensmittel sind besonders reich an B-Vitaminen:

  • Innereien (z.B. Leber)
  • Eier
  • Fische und Meeresfrüchte (z.B. Hering, Makrele, Austern)
  • Milch
  • Butter
  • Vollkornprodukte
  • Avocados
  • Nüsse
  • Bananen
Veröffentlicht am 24. Juni 2022, 14:15
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