Renn-Prominenz im Auto & Technik Museum

Autogrammstunde im Foyer

Am letzten Donnerstag statteten die BMW Fahrer Augusto Farfus (BR), Joey Hand (US), Andy Priaulx (GB), Martin Tomczyk (DE) und Dirk Werner (DE) dem Auto & Technik Museum Sinsheim einen Besuch ab. Leider war Bruno Spengler (CA) aufgrund einer offiziellen Pressekonferenz verhindert.

Die fünf Fahrer verschafften sich kurz vor dem letzten DTM-Rennwochenende auf dem Hockenheimring einen Einblick über das Museum und waren von den über 3.000 Exponaten begeistert.

Canadair mit Andy Priaulx, Augusto Farfus, Joey Hand, Martin Tomczyk und Dirk Werner

Inmitten zahlreicher seltener und wertvoller Fahrzeuge aus der Welt des Motorsports wurden die Rennfahrer selbst wieder zu Fans. Sie bewunderten jedoch nicht nur die Ausstellung, die neben Rennwagen auch Oldtimer, Sportwagen, Motorräder, Flugzeuge und viele andere technische Meisterwerke bietet, sondern wurden auch selbst aktiv.

v.l.n.r.: Joey Hand, Andy Priaulx, Dirk Werner, Augusto Farfus und Martin Tomczyk

Das Quintett posierte gemeinsam mit der „Blue Flame“, einem raketenbetriebenen Fahrzeug, das 1970 mit 1.014 km/h einen Geschwindigkeits-Weltrekord auf dem Boden aufgestellt hatte. Danach nahmen sie auf einem BMW R47 Renngespann Platz, einem BMW Motorrad Klassiker aus dem Jahr 1927.

„So kurz vor Beginn des Wochenendes in Hockenheim war dieser Besuch noch einmal eine sehr schöne Abwechslung“, sagte Tomczyk. „Wir Fahrer sind auch abseits der Strecke an Technik interessiert, das liegt uns im Blut. Deshalb war das ein spannender Ausflug. Ich bin nicht nur Rennfahrer, sondern auch privat ein großer Autofan. Viele Legenden von früher aus der Nähe zu sehen und anfassen zu dürfen, fand ich sehr beeindruckend.“

Die Isetta wurde dann wohl etwas eng

Tomczyk, Farfus, Hand, Priaulx und Werner drängten sich gemeinsam in eine BMW Isetta 300 – und hatten dabei jede Menge Spaß.

„In unseren DTM-Autos haben wir ja nicht gerade viel Platz“, meinte Farfus, vor knapp drei Wochen Sieger des neunten Saisonrennens in Valencia (ES). „Aber im Vergleich zu der BMW Isetta sind unsere Rennwagen fast noch komfortabel. Ich bin froh, dass ich in meinem Auto allein sitze und nicht noch drei Beifahrer habe.“

Auch die Fans und Besucher des Museums kamen nicht zu kurz. Im Anschluss an den Besuch der Ausstellung standen die Piloten im Foyer für Autogrammwünsche, Fotos und lockere Gespräche zur Verfügung.

Weitere Infos unter: www.technik-museum.de

Quelle: Auto und Technik Museuum, Sinsheim

Veröffentlicht am 20. Oktober 2012, 06:00
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