Geschichte der Stadt bewahren

500-Euro-Spende der Sparkasse Kraichgau für Verein für Heimatpflege Neckarbischofsheim

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Peter Beisel, Vorsitzender des Vereins für Heimatpflege (links), zeigt Gunnar Seitz, Marktbereichsleiter der Sparkasse in Neckarbischofsheim, die restaurierten Ölbilder.

(zg) 130 Jahre Verein für Heimatpflege Neckarbischofsheim, 30 Jahre Museum im Alten Schloss und drei historische Bilder, die restauriert werden mussten – drei gute Gründe für die Sparkasse Kraichgau, um den Verein mit einer 500-Euro-Spende aus dem „PS-Sparen und Gewinnen“ zu unterstützen. „Denn“, betont Marktbereichsleiter Gunnar Seitz, „die Sparkasse Kraichgau trägt die Region nicht nur in ihrem Namen, sondern fühlt sich verantwortlich für die Menschen dort.“ Als Teil des gesellschaftlichen Lebens unterstütze die Sparkasse Kraichgau deshalb auch all jene, die sich ehrenamtlich dafür einsetzen, dass der Blick auf die Geschichte der Region nicht verloren gehe.

Mit den Bildern hat der Verein nun drei weitere wertvolle Zeitzeugen der Familie von Helmstatt. Eine Familie, die viele Jahrhunderte die Geschichte der ehemaligen Amtsstadt des Neckarkreises bestimmt habe, wie Peter Beisel, Vorsitzender des Vereins für Heimatpflege, erklärt. Ein Ölgemälde zeigt den Fünfeckigen Turm von Graf Max von Helmstatt, das andere das Alte Schloss von Graf August von Helmstatt. Beide entstanden gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Beim dritten Bild handelt es sich um einen Stich aus dem 17. Jahrhundert, der Pleickart von Helmstatt darstellt. „Er lebte während des Dreißigjährigen Kriegs und war einer der bedeutendsten Männer der Familie“, so Beisel.

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Mittlerweile wurden die Ölbilder gereinigt und neu gerahmt, und der Stich wurde speziell verglast, damit er nicht verblassen kann. „Dank der Spende der Sparkasse Kraichgau können wir die drei Bilder jetzt im Museum im Alten Schloss der Öffentlichkeit zugänglich machen“, sagt Beisel. Zumal dort der Adelsfamilie und ihrer Geschichte bereits ein eigener Raum gewidmet ist. Das Museum zeigt zudem Ölbilder und Aquarelle der in Neckarbischofsheim geborenen und heute in Bern lebenden Künstlerin Ruth-Schwob, Stiche des im 18. Jahrhundert geborenen Landschaftsmalers Louis Mayer sowie eine Sammlung zur Geschichte der Stadt Neckarbischofsheim. Ab Mai ist das Museum wieder jeden ersten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Quelle: Pia Jäger

Veröffentlicht am 30. April 2015, 07:00
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